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Das Inbal-Pre-Action-System bedient sich eines mit geschlossenen
Sprinklern bestückten Rohrnetzes, welches mittels Luft oder
Gas unter Druck gesetzt wird.
Das System ist mit einer zusätzlichen Meldeanlage ausgestattet,
deren Funktion vom Typ des Pre-Action-Systems abhängt. Meistens
werden pneumatische oder elektrische Auslösung vorgezogen.
Pre-Action-Systeme kommen dort zur Anwendung, wo eine unbeabsichtigte
Wasserauslösung vermieden werden sollte, wo ein Alarm vor
dem Sprinklereinsatz erwünscht ist oder wo die für Trockenrohrsysteme
typische Verzögerung der Wasserauslösung reduziert werden
soll.
Inbal-Pre-Action-Systeme sind in folgenden Varianten lieferbar:
Unverriegelte Ausführung – mit Trockenrohrventil und zusätzlicher
pneumatischer oder elektrischer Meldeanlage. Das Ventil kann
entweder durch Anregung eines Sprinklers im Rohrnetz oder
durch Impulsgabe der Meldeanlage geöffnet werden
Einfache Verriegelung – verwendet ein Sprühflutventil und
ein Luftdruck-Überwachungssystem. Luftverluste im Sprinklerrohrnetz
infolge Rohrschäden oder defekter Sprinkler lösen nur die
Alarmsysteme aus, jedoch keinen Wasserfluss durch das Sprühflutventil
in das System. Das Ventil öffnet sich nur bei Anregung der
elektrischen oder pneumatischen Meldeanlage.
Doppelte Verriegelung – verwendet ein automatisches Wasserregelventil,
eine elektrische oder pneumatische Meldeanlage und ein mittels
Luft oder Gas unter Druck gesetztes Sprinklerrohrnetz. Einzig
die Anregung von sowohl Melde- als auch Sprinklerrohrsystem
gestattet die Wasserzufuhr in die Sprinkleranlage und die
Auslösung des/der angeregten Sprinkler(s). Das Ventil ist
von FM als Ventil für Kühlbereiche für 21 bar Nenndruck in
den Nennweiten 80, 100, 150, and 200 mm zugelassen.
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